Krafttraining für Läufer: Aufbau von Kraft, Vermeidung von Verletzungen, Verbesserung der Leistung
Warum Krafttraining für Läufer wichtig ist
5 September 2025
Das Laufen von Kilometern baut Ausdauer auf, aber die Läufer, die sich ständig verbessern (und verletzungsresistent bleiben), tun in der Regel mehr als nur laufen. Die Integration von Krafttraining in deine Woche entwickelt die Muskeln und Bewegungsmuster, die jeden Schritt antreiben. Dieser Leitfaden erläutert die Vorteile, wie du es um deine Läufe herum planen kannst, und bietet dir praktische Trainingspläne zum Folgen. Wenn Sie nach breiteren Cross-Training-Optionen suchen, sehen Sie sich unser Begleitstück an: Wie man Cross-Training in seinen Laufplan integriert.
Warum Krafttraining für Läufer wichtig ist
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- Bessere Laufökonomie: Stärkere Beine und ein starker Rumpf verschwenden bei einem bestimmten Tempo weniger Energie, was Ihnen hilft, weiter und schneller mit dem gleichen Aufwand zu laufen.
- Weniger Verletzungen: Krafttraining stärkt Hüften, Gesäßmuskeln und Waden, sodass sie Stöße absorbieren und Bewegungen kontrollieren können, was häufige Beschwerden reduziert.
- Mehr Geschwindigkeit und Kraft für Anstiege: Die Kraftproduktion vom Boden verbessert sich mit stärkeren Gesäßmuskeln, Oberschenkeln und Waden.
Die Bedeutung der muskulären Ausdauer beim Laufen
- Beständigkeit bei Ermüdung: Muskuläre Ausdauer hilft Ihnen, Haltung und Kadenz auch gegen Ende langer Läufe und Rennen aufrechtzuerhalten.
Wie Sie Krafttraining hinzufügen, ohne Ihre Beine zu überlasten

1) Wähle die richtige wöchentliche Struktur
Zwei kurze Einheiten (20–35 Minuten) oder eine kurze + eine
“` Eine mittlere Trainingseinheit (45 Minuten) pro Woche reicht für die meisten Läufer aus. Platzieren Sie das Krafttraining vor einem lockeren Lauf oder an einem Tag ohne Laufen, damit Ihre Beine frisch für wichtige Workouts sind.
- Mo: Krafttraining (Beine + Rumpf)
- Di: Lockerer Lauf
- Mi: Krafttraining (Oberkörper + Beweglichkeit)
- Do: Tempo oder Intervalle
- Fr: Ruhepause oder leichtes Cross-Training
- Sa: Langer Lauf
- So: Erholungslauf oder Beweglichkeit
Verwenden Sie den Laufplan-Generator, um Ihre wichtigen Lauftage festzulegen, und planen Sie das Krafttraining um sie herum ein. Um eine Überlastung in einer Woche zu vermeiden, überprüfen Sie das Gleichgewicht mit dem Training Load Estimator.
2) Trainieren Sie die Muskeln, die Sie bewegen
- Gluteus & Hüften: Kniebeugen, Ausfallschritte, Step-ups, Hüfthebungen
- Oberschenkelmuskulatur: Kreuzheben (rumänisch oder mit Kettlebell), Hamstring-Brücken
- Quadrizeps & Waden: Goblet-Kniebeugen, Ausfallschritte, Wadenheben
- Rumpf: Planks, Seitstütz, Dead Bugs, Anti-Rotations-Drücken
- Oberkörper (für Haltung & Armbewegung): Rudern, Liegestütze, Schulterdrücken, Klimmzüge
3) Verwenden Sie einfache Progressionen
Beginnen Sie mit dem eigenen Körpergewicht. Wenn sich die Sätze angenehm anfühlen (RPE ≤7/10), füge Gewicht (Hanteln/Kettlebell) oder Tempo hinzu (z.B. 3 Sekunden langsamer). Steigere dich jeweils um eine Variable.
4) Halte harte Tage hart und leichte Tage leicht
Kombiniere schweres Krafttraining mit einem leichten Lauf und halte den Tag vor deiner Tempoeinheit oder langen Laufeinheit leichter (Mobilität + Rumpfstabilität). Für die Intensitätskontrolle an Lauftagen verwenden Sie den Pace → Herzfrequenz-Zonenrechner.
Zwei lauffreundliche Krafttrainingseinheiten

Option A, 25-minütiger Zirkel mit Eigengewicht (ohne Ausrüstung)
- Rückwärtige Ausfallschritte – 3×10 jede
- Seitliche Planken (einbeinig, wenn möglich) – 3×10 pro Seite
- Wadenheben – 3×15
- Liegestütze (geneigt, wenn nötig) – 3×8–12
- Seitliche Planke – 3×30–45s pro Seite
Bewege dich gleichmäßig, 45–60s Pause zwischen den Sätzen. Beenden Sie mit 3–5 Minuten Mobilität (Knöchel, Hüften, Brustwirbelsäule).
Option B, 35–40-minütige Trainingseinheit im Fitnessstudio
- Goblet-Kniebeugen – 4×6–8
- Rumänisches Kreuzheben (Kettlebell oder Langhantel) – 3×6–8
- Step-ups – 3×8 pro Seite
- Stehende Wadenheben – 3×12–15
- Rudern (Kurzhantel oder Kabel) – 3×8–12
- Dead Bug – 3×8–10 pro Seite
Pause ~90s für untere Körperübungen; ~60s für Rumpf/obere Körperhälfte. Halten Sie 2 Wiederholungen “in Reserve”, damit Sie trainieren und nicht erschöpfen.
Plyometrie für Explosivität (optional)
Wenn Sie bereits Gewichte heben und frei von Verletzungen sind, fügen Sie nach einem gründlichen Aufwärmen leichte Sprünge hinzu, 1–2× pro Woche für insgesamt 6–8 Minuten:
- Boxsprünge oder Kniebeugen-Sprünge – 3×6
- Bounds oder Skipping – 3×20–30m
Hören Sie auf, wenn die Qualität hoch ist. Diese passen gut zu Bergwiederholungen oder kurzen Intervalltagen, die du mit dem Training Session Creator erstellst.
Programmierung über einen Trainingszyklus hinweg
- Grundphase: 2–3 Ganzkörpersitzungen; moderate Belastung; Fokus auf Technik.
- Aufbau/Schärfen: 2 Sitzungen; eine schwerer (weniger Wiederholungen), eine leichter (Einbein + Core).
- Rennspezifisch: 1–2 kurze Sitzungen; Kraft erhalten, Laufqualität priorisieren.
- Reduktionswoche: Nur 1 kurze Mobilitäts-/Core-Sitzung.
Schnelle Erfolge, wenn du wenig Zeit hast
- Mach ein 15-minütiges “Mikro-Training” direkt nach einem lockeren Lauf (z.B. Goblet-Kniebeugen, RDLs, Plank).
- Nutze Heim-Herausforderungen, um konsequent zu bleiben: 100 Liegestütze, 100 Klimmzüge, 300 Sit-Ups oder der auf die untere Körperhälfte fokussierte 500 Kniebeugen. Für einen leichten Plyo/Wadenstimulus probiere die 2000 Jump Rope Challenge aus.
- Plane deine Woche um die Schlüsselläufe auf Workouts und deinen generierten Plan herum.
Erholungsgrundlagen
Lasse 24–48 Stunden zwischen einem intensiven unteren Körpertraining und einem langen Lauf oder einer Tempoeinheit. Iss innerhalb von ein paar Stunden eine ausgewogene Mahlzeit mit Protein und Kohlenhydraten und trinke ausreichend Flüssigkeit. Zur Unterstützung längerer Läufe und Trainingseinheiten finden Sie in unserem Leitfaden zu Energiegels und Flüssigkeitszufuhr.
Übliche Fehler, die vermieden werden sollten
- Zu viel, zu früh machen: Beginnen Sie leicht, beherrschen Sie die Bewegungen und steigern Sie dann die Belastung.
- Die Beine am Tag vor wichtigen Läufen überlasten: Krafttraining an leichten/Ruhetagen einplanen.
- Einhüftiges Training vernachlässigen: Laufen besteht aus einbeinigen Landungen – trainieren Sie es.
- Den Rumpf vernachlässigen: Ein stabiler Rumpf sorgt dafür, dass Ihre Form ordentlich bleibt, wenn Sie müde werden.

Krafttraining ist die einfachste Möglichkeit, Ihr Training zu verbessern: Zwei gezielte Einheiten pro Woche können Geschwindigkeit, Effizienz und Belastbarkeit steigern.
Erstellen Sie Ihre Laufwoche mit dem Laufplan-Generator, halten Sie die Intensität mit dem Pace → HR-Zonen-Rechner ehrlich und verwenden Sie den Trainingsbelastungs-Schätzer, um ausgeglichen zu bleiben. Integrieren Sie regelmäßig Krafttraining und Sie werden stärker, länger und mit weniger Rückschlägen laufen.
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